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Taten der Barmherzigkeit in Russland

Wie alles begann...

Suppenküche

Nach dem Zerfall der Sowjetunion sind viele Menschen in Russland orientierungslos geworden. Sie versuchen, das geistliche Vakuum, das dadurch entstanden ist, mit allen nur erdenklichen Mitteln zu füllen. Der Alltag ist geprägt von Arbeitslosigkeit, organisierter Kriminalität, Drogen und bitterer Armut. In einem System, in dem das Recht den Stärkeren gilt, werden schwache Menschen wie Kinder, Kranke, Behinderte, alte Menschen und Alkohol- oder Drogenabhängige an den Rand der Gesellschaft gedrängt, ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

1995/1996 lebte ein Schweizer Theologiestudent ein Jahr lang in einigen Städten Russlands. Die Situation vor Ort machte ihn so betroffen, dass er eine Vision entwickelte, der sozialen und geistlichen Not der Menschen in Russland zu begegnen.

Die Arbeit begann mit einer Suppenküche, die heute noch besteht. Es kamen immer neue Sozialprojekte und auch Kirchgemeinden dazu und die Geschichte von Vision Ost ist noch lange nicht fertig geschrieben. Die Not in Russland ist nach wie vor gross und viele Projekte warten auf ihre Realisierung.

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